Ein zweites Desaster droht
Nach dem jetzigen Stand ist der Gemeinde durch den Kauf des Postgrundstückes 2003 ein Schaden von über einer Million Euro entstanden durch Wertverlust, Zinszahlungen und bisher für unwirtschaftlich erklärte Tilgungen. Ein Notverkauf dieses Grundstückes, um die finanziellen Nöte teilweise zu beheben, wäre für eine nachhaltige und ortsbildverträgliche Entwicklung fatal. Der finanzielle Gesamtschaden würde dadurch um ein vielfaches höher sein.
Haushalt der Gemeinde
Die Gemeinde Unterwössen hat es leider versäumt jegliche finanzielle Vorsorge für diese Risiken zu treffen. Es gibt keine Tilgungen, es gibt keinerlei Sparbemühungen und die Schulden steigen kontinuierlich.
Beide von uns eingereichten alternativen Haushalte 2010/2011 mit entsprechenden Vorschlägen sind leider mehrheitlich abgelehnt worden. Die nicht eingehaltene Haushaltsdisziplin tut ihr übriges.
Eine Verbesserung ist bis zum Ende der Wahlperiode nicht zu erwarten, trotzdem werden wir uns weiterhin für Sparsamkeit, Nachhaltigkeit, Zukunftsorientierung, soziale Gerechtigkeit und Abbau der Gesamtverschuldung im Haushalt der Gemeinde Unterwössen mit den Kollegen der Opposition einsetzen.
Solange diese gravierenden drei Probleme nicht bewältig sind, kann die Gemeinde‚ Unterwössen nichts wesentlich tun, z.B. für Kinder, Jugend und Schule, Verbesserung der Infrastruktur oder die Förderung der Wirtschaftskraft durch den Ausbau des Tourismus.
Fazit:
Wir werden uns weiter dafür einsetzen,
- dass weniger Fehlentscheidungen getroffen werden,
- dass der Abwärtstrend der Gemeinde gestoppt wird und
- dass kommenden Generationen nicht stärker finanziell belastet werden.
Vor allem aber, unter Berücksichtigung des demographischen Wandels: damit die Leute, die hier leben wollen, auch hier leben können. Vielleicht geht es dann für Unterwössen wieder aufwärts. Dafür setzen wir uns vor Ort für die Bürger ein.

