Die FDP fordert: Ein "intelligentes Sparen erfordert die Überprüfung aller Ausgaben!"
Der 1. Bürgermeister spricht von einem Meisterstück an Sparsamkeit und Investitionen im Gemeindehaushalt 2011, nur im Haushaltsbuch sucht man beides vergeblich. Die Gemeinde braucht für die laufenden Ausgaben Kredite und das ist wirklich sehr alarmierend, dazu kommt auch noch die wenig eingehaltene Haushaltsdisziplin während des Jahres. In unserer Gemeinde ist das sparen nicht populär, aber in unserem Fall ist genau das von elementarer Bedeutung, um finanzielle Vorsorge für die nächsten Jahre zu treffen.
Genau das sieht auch das Landratsamt, Beanstandungen vom Landratsamt zum Haushalt 2010 wurden wieder nicht umgesetzt. Fundierte Sparvorschläge der Opposition werden ignoriert.
Die Vergangenheit hat eindrucksvoll bewiesen, dass die ordentliche Zuführung zum Verwaltungshaushalt am Jahresbeginn viel zu niedrig angesetzt und am Jahresende immer um 100%-250% höher war. Im Dezember rühmt man sich dann, wie toll man gewirtschaftet hat! Besonders erklärungsbedürftig sind unter anderem die Zahlen der Musikschule und der enorme Kostenanstieg 2010 und 2011.
Die Scherenöffnung zwischen Einnahmen und Ausgaben muss künftig wieder angepasst werden!
Zum Hallenbad:
Leider sind unsere Fragen nicht beantwortet, wir wollten die Zahlen für 2013 beziffert haben und die Zahlen der Vergangenheit wurden vorgelegt. Das bestätigt uns, dass wir um so mehr auf Einsparungen drängen müssen, um das unkalkulierbare Risiko des Hallenbades abfangen zu können. Aber ohne ein vernünftiges Wirtschaftskonzept für das Hallenbad werden sich die finanziellen Schwierigkeiten der Gemeinde weiter drastisch verschlechtern. Die FDP hat deshalb im Ausschuss einen neutralen Beirat/Aufsichtsrat (aus Verwaltung, GMR, Hallenbadverein und sachkundigen Bürgern) vorgeschlagen, der den 1. Vorsitzenden des Hallenbadvereines und Rat/Gemeinde unterstützen soll.

